Bahnhofsquartier Bünde

Nutzungskonzept Plusenergie Veranstaltungshaus (Kurzfassung)

Interne Nutzung

Das Programmangebot in dem vorgesehenen neuen Gebäude soll die Vielfalt des kulturellen Lebens weiterführen, Unterhaltung anbieten und das Freizeitangebot ergänzen und erweitern.


Bei dem projektierten Veranstaltungshaus mit vorgesehenen 500 bis 550 Sitzplätzen wird eine für Bünde ausreichende Zuschauerkapazität erreicht. Bei unbestuhlten Veranstaltungen stünde für rund 1000 Besucher ausreichend Platz bereit.

 

Das geplante Gebäude entspricht den technischen und logistischen Anforderungen und den gewachsenen Erwartungen und Ansprüchen sowohl der Künstler, als auch der Besucher und Nutzer.

 

Zur Erläuterung: Eine Reihe bedeutender Künstler können aktuell für Gastspiele in Bünde nicht oder nicht mehr verpflichtet werden. Die Gründe: höhere Produktionskosten schlagen sich auf die Gagenhöhe nieder, die sich nicht aus den Eintrittseinnahmen generieren lassen. Dazu addieren sich Anforderungen an Infrastruktur und Ambiente:

  • Das Universum kommt wegen der oftmals zu kleinen Bühne nicht in Frage und kann bei der Kapazität von 213 Plätzen die geforderten Gagenkosten oftmals nicht erreichen.
  • Die Stadthalle kommt wegen der schlechten Akustik und Infrastruktur, der vom Nutzer aufzubringenden Mietkosten und zusätzlich entstehender hoher Nebenkosten nicht in Frage.

Klasse statt Masse
Theater, Musicals, Shows, Tanz, Livemusik, Kleinkunst sind ebenso Bestandteil des Angebots der StadtKultur wie „Motto“ Partys, öffentliche Feste, Empfänge, Feiern und Seminarangebote.

 

Sollte das geplante Plusenergie Veranstaltungshaus an dem bisher vorgesehenen Standort machbar sein, könnte eine Verbindung zum Bestandsgebäude „Universum“ eine Nutzung nach zwei Seiten ermöglichen. Das erweitert das Programmangebot und macht das neue Haus auch für unterschiedliche Belegungen bzw. Angebote interessant (parallele Ereignisse).

 

Externe Nutzung

Vermietung des vorhandenen Gebäudes für Empfänge, Präsentationen, kleinere Kongresse und Tagungen – zusätzliches Alleinstellungsmerkmal unter dem Aspekt „Green Meetings & Events“.

 

Saal, Seminarraum, Foyer und Gastronomie
Für externe Nutzung sind neben dem Saal ein großzügig gestaltetes Foyer, eine räumlich entsprechend großzügige Gastronomie und Seminarräume geplant. Es könnten u. a. offizielle Empfänge, Firmenempfänge und Präsentationen, kleinere Kongresse, Tagungen, Seminare und Workshops stattfinden.
Darüber hinaus entstünde ein „Alleinstellungsmerkmal“, denn Veranstaltungen und Events wären dann unter dem Label: „Green Meetings und Events“ zertifiziert durchführbar.


Anmerkung:
Die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen Veranstaltungen steigt eindrucksvoll. Ökologische und ökonomische Aspekte werden durch „grün“ veranstaltete Events geschickt mit Entertainment verknüpft. Etablierte und anerkannte Organisationen arbeiten aktiv daran, Veranstalter dabei zu unterstützen, ihre Events ökologisch auszurichten. Damit verknüpfte, zukunftsweisende Angebote - im Zusammenspiel mit dem intelligenten und ökofairen Bauwerk - sind, verbunden mit einem entsprechenden Marketingkonzept, richtungweisend und von wirtschaftlicher Bedeutung.

 

Veranstaltungen mit möglichst geringer Umweltbelastung anbieten zu können, gewinnt auch bei führenden Unternehmen aus der Wirtschaft eine immer größere Bedeutung und die Nachfrage steigt entsprechend.
Warum? Es zeichnet sich deutlich ab, dass Umweltverträglichkeit, soziales Engagement und Nachhaltigkeit nicht nur für ein insgesamt besseres Image sorgen, sondern sie lassen sich auch wirtschaftlich rechnen. Die energieeffiziente Ausrichtung ist nachweislich oftmals kostengünstiger, als die herkömmliche Umsetzung von Events (Dachverband für „greenmeetings & events“, organisiert unter dem Dach des „German Convention Bureau e.V.“).

 

Bei einer Effizienzbetrachtung ist die Lage des Gebäudes in direkter Nähe zum Bahnhof von besonderem Vorteil. In Bünde bestehen IC Anbindung nach Berlin und Amsterdam. Auch das Hotel Handelshof liegt in fußläufiger Nähe, sowohl zum Bahnhof, als auch zum Veranstaltungshaus.

 

Ein alternativer Standort für das Gebäude könnte auch das Cordes Gelände (ehemaliger Industriekomplex) sein. Für diesen Standort könnte auch die Möglichkeit bestehen, einen „grün“ ausgerichteten Hotelbetreiber zu gewinnen. Durch entstehende Synergien ließe sich das Leistungsspektrum noch einmal erweitern (kleineres Kongresshotel/Zentrum mit direkter Anbindung an das Veranstaltungsgebäude).

 

Der in der bisherigen Planung im Gebäude vorgesehene Seminarbereich kann wahlweise auch als Probebühne für heimische Künstler oder Vereine, z.B. für die Nachwuchsförderung (schulische Theatergruppen/AGs) oder außerschulischen Initiativen und für Projektarbeiten zur Verfügung gestellt werden.

 

Professionell arbeitende Theatergruppen oder andere Kreative können sich für Regie, Proben- oder Endproben einmieten.

 

Die vorgesehenen Künstlergarderoben sind bisher so geplant, dass sie auch als Unterbringung für Künstler oder Seminarleitern/Mitarbeitern zur Verfügung stehen sollen. Für den Fall einer direkten Hotelanbindung stünden sie jeweils als „reine“ Künstlergarderoben bereit.

 

André (Cigar) Lounge
Eine André - Cigar - Lounge als Bindeglied zur Firma André Cigars, dem Tabakmuseum und Bünde „der Zigarrenstadt“ kann unterschiedliche Nutzungsmodelle vorsehen. Von der „Ess-Bar“ über eine „Cocktail – Lounge“ bis hin zum Domizil des „Cigar Smoker Clubs“ lässt sich dort einiges denken. Die Firma A. André hat ihr Interesse an einer Cigar-Lounge im Gebäude bereits bekundet und würde sich dort finanziell einbringen.

 

Die Verwaltung der StadtKultur GbR und der Universum B-GmbH, der Kartenvorverkauf sowie der Kunden- und Besucherempfang werden im Haus, gegen eine zu vereinbarende Miete oder Pacht untergebracht.

 

Finanzierung
Die Stadtkultur GbR wäre der Hauptmieter bzw. Pächter des Plusenergie Veranstaltungshauses. StadtKultur übernähme gleichzeitig  die Vermarktung und das Hausmanagement für die nutzbaren Räumlichkeiten des Gebäudes. Die Einnahmen, die sich aus Mieten oder Pacht von Fremd- oder Drittnutzern erzielen ließen, stünden als zusätzliche Mittel für eine Refinanzierung des Gebäudes zur Verfügung.

 

Ideen/Anregung (bisher noch nicht diskutiert)
Integration/Aufnahme weiterer Initiativen oder Einrichtungen (z.B. die Musikschule, etc.) im Gebäude (je nach Standort und Größe des Projekts) … Wer weitere Ideen hat, kann sich gern mit mir in Verbindung setzen.

 

oder:

Tel:  05223.178898
Fax: 05223.178877